Mobilität wandelt sich – der Maschinenbau macht es möglich

ISTOCK@LUCHSCHEN

Mobilität wird vielfältiger. Der Wandel der Mobilität ist gesetzt Hybridisierung und Elektrifizierung werden immer mehr zum Standard. Der Maschinenbau steht dabei im Fokus – er produziert Mobilität.

Von der Entwicklung neuer synthetischer Kraftstoffe über den Wandel des Antriebsstrangs bis hin zum autonomen Fahren: Mobilität verändert sich nur mit Hilfe des Maschinen- und Anlagenbaus. Die Unternehmen sind zum einen Ausrüster der Automobilindustrie mit Produktionsmitteln. Damit sind sie wettbewerbsentscheidender Technologielieferant einer besten Produktionsketten weltweit. Zum anderen ist die Maschinenbauindustrie selbst Anwender modernster Antriebstechnologien im Bereich der mobilen Maschinen wie Land-, Baumaschinen und Gabelstapler.

Die Vielfalt der Anforderungen in den jeweiligen Märkten bedingt auch eine Vielfalt von verfügbaren Technologien. Hybridisierung und Elektrifizierung nehmen Fahrt auf, ebenso die Entwicklung für dekarbonisierte, synthetische Kraftstoffe, sogenannte eFuels. Mit letzter Bestimmtheit weiß heute niemand, welche technologische Lösung sich in welcher Applikation und in welchem Markt durchsetzen wird – deshalb wird die diesjährige „Digital Edition“ der Hannover Messe als Marktplatz für Ideen eine umso wichtigere Rolle einnehmen.

Klar ist: Auf den Maschinen- und Anlagenbau als innovativen Lösungsgeber wird es ankommen – bei hybriden und elektrischen Antrieben, im Leichtbau, bei der Batterieproduktion oder bei der Erzeugung von Kraftstoffen aus grüner Energie (Power-to-X). Allerdings bringt jeder Transformationsprozess auch Ungewissheiten mit sich. Viele Unternehmen suchen nach Transparenz und Orientierung im Wandel.

Die Studienreihe “Antrieb im Wandel” ist seit nunmehr vier Jahren Richtschnur und Kompass für die vielen Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau und deren Kunden- und Zuliefererbranchen. Die Studienreihe zielt hierbei bewusst auf Wertschöpfungspotenziale und Auswirkungen des Wandels auf Produktion und produktionsnahe Bereiche ab. Und ein Kernergebnis daraus lautet: Wenn neue Mobilitäts- oder Antriebsformen den Markt erobern, wie zum Beispiel die Brennstoffzelle im Fahrzeug, dann ergeben sich Chancen vor allem für den europäischen Maschinenbau. Denn die Produktion ist der Schlüssel zu einer ökonomisch wie ökologisch nachhaltiger Mobilität der Zukunft und der Maschinen- und Anlagenbau nimmt hierbei die führende Rolle beim Wandel der Mobilitätssysteme ein.

Eine Vorschau auf die Ergebnisse der aktuell laufenden Studie wird im Rahmen der Digital Edition der Hannover Messe am Donnerstag, 15.04. ab 12:00 Uhr vorgestellt.