EUROTRANS wählt neuen Präsidenten

EUROTRANS

Salim Haffar, I-Mak Gearboxes and Drives als neuer EUROTRANS Präsident gewählt. Die europäische Antriebstechnik erwartet ein Minus von 20% im Jahr 2020 und ein Wachstum zwischen 5 und 10% im Jahr 2021.

Frankfurt, 29. September 2020 - Die europäische Antriebstechnik-Branche traf sich am 29. September 2020 zu ihrer ersten Online-Jahresversammlung des europäischen Sektorkomitees für Antriebstechnik (EUROTRANS).

Der Schwerpunkt der diesjährigen Jahrestagung lag auf den Herausforderungen von Covid-19. "Covid-19 fungiert als Katalysator für die Digitalisierung, Covid-19 wird Prozesse in unseren Gesellschaften, in der globalen Industrie und in der Antriebstechnik beschleunigen", sagte Eric Goos, General Manager von Hansen Industrial Transmissions N.V., Belgien, Werk von Sumitomo Drive Technologies. Er ist der scheidende Präsident von EUROTRANS und hat eine moderne Organisation aufgebaut, die für die Herausforderungen der Zukunft gut gerüstet ist. Während der Jahresversammlung wurde Salim Haffar, I-Mak Gearboxes and Drives, Türkei, zum Präsidenten und André Thuswaldner, Novagear AG, Schweiz, zum Vizepräsidenten gewählt.

Salim Haffar wies darauf hin: "Digitalisierung und Nachhaltigkeit werden eine der wichtigsten Herausforderungen für unsere Industrie sein - um in Zukunft erfolgreich zu sein, brauchen wir Kooperations- und Vernetzungsmöglichkeiten über nationale Grenzen und Technologien hinweg.“

Die europäische Antriebstechnik erwartet ein Minus von 20% im Jahr 2020 und ein Wachstum zwischen 5 und 10% im Jahr 2021.

Grund dafür ist die gegenwärtige wirtschaftliche Entwicklung der europäischen Antriebstechnik, die aufgrund internationaler Konflikte und der Pandemiesituation an einem Tiefpunkt angelangt ist. Die Branche hat jedoch nach eigener Einschätzung die Talsohle des Abschwungs erreicht und erwartet, dass es einen längeren Zeitraum dauern wird, um das frühere wirtschaftliche Niveau von 2018/2019 zu erreichen.

Im Jahr 2020 erwartet die europäische Antriebstechnik-Industrie ein Minus von 20%. Die zukünftige Entwicklung hängt u.a. von den weiteren globalen wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen ab.

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