Prozessflyer: Hairpin-Technologie zur Statorproduktion für Elektromotoren

PEM RWTH Aachen

Einblicke in die neue Produktionstechnologie für Hairpin-Statoren, bietet Herstellern von Elektromotoren sowie Maschinenbauern der neue Prozessflyer, der in Kooperation mit dem Institut für Production Engineering of E-Mobility Components der RWTH Aachen und dem VDMA entwickelt wurde.

Die zunehmende Elektrifizierung der weltweiten Fahrzeugflotten führt zu einer stärker werdenden Bedeutung von Elektromotoren. Getrieben durch dieses Automotive-Umfeld hat sich als Alternative zu klassischen Produktionsmethoden die Hairpin-Technologie als Innovationsfeld für die Statorproduktion von Elektromotoren etabliert. Dabei werden hochstochastische Wickelprozesse und das Einziehen von Runddraht durch Umform-, Montage- und Schweißverfahren ersetzt. Die Hairpin-Technologie bietet hierdurch das Potenzial für eine notwendige Massenproduktion von Fahrantrieben sowie darüber hinaus Produktvorteile wie beispielsweise einen höheren Wirkungsgrad und eine stärkere Robustheit.

Der Chair of Production Engineering of E-Mobility Components (PEM) der RWTH Aachen ist seit vielen Jahren im Themenfeld der Elektromotorenproduktion tätig. Um die Hairpin- Stator-Technologie der Automobil-, Maschinen- und Anlagenbauindustrie umfangreich nahezubringen, hat der Forschungsbereich Electric Drive Production des PEM in enger Zusammenarbeit mit dem VDMA e.V. eine Broschüre veröffentlicht, die die für die Hairpin-Stator-Produktion erforderliche Produktionstechnik detailliert vorstellt. Der Inhalt konzentriert sich dabei auf die einzelnen Produktionsschritte, die technologischen Alternativen sowie die Qualitätsmerkmale und -einflüsse, um dem Produktionsplaner ein detailliertes Verständnis über die Hairpin-Stator- Produktion zu vermitteln.

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